Moral zum Anziehen

Auch wenn Kulturpessimisten das anders sehen: Manche Dinge sind heute einfach besser als früher. So etwa die modischen Optionen für Menschen mit utopischen Ansprüchen. Wer vor fünfzehn Jahren die Welt verbessern wollte, musste dieses Bewusstsein noch mit selbst gestrickten Pullovern und Zimtlatschen zur Schau stellen. Aus Solidarität mit Mumia Abu Jamal trugen Menschen damals T-Shirts, bei deren Anblick man sich schon deswegen wünschte, Jamal möge freigesprochen werden, damit man dieses Kleidungsstück nicht mehr sehen muss.

Heute heißen Weltverbesserer LOHAS – Anhänger eines „Lifestyle of Health and Sustainability“– und statt selbst stricken zu müssen, können sie gleich aus einer ganzen Reihe von Labels auswählen. Deren ökologisch produzierte und fair gehandelte Mode überzeugt vor allem durch Stil – und nicht durch den erhobenen Zeigefinger. Sieben dieser Labels stellt Karen Khurana hier vor »

PS: Fair Trade? Öko? Bio? Hier gibt es noch einen kleinen Glossar zum Thema.

(credit: Norbert Bayer/ Zuender)
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