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Für Freunde des Zitates. "Ich baue mir meinen eigenen Vergnügungspark. Mit Blackjack und Nutten!“ sagte Roboter Bender in der Fernsehserie Futurama. Und verhalf Samantha Bails kleinem Fanzine so zu seinem Namen. Ist Blackjack & Nutten also ein Magazin zum Thema Fernsehen oder Popkultur allgemein?
„Eigentlich schreiben wir über alles, was uns positiv oder negativ beschäftigt“, sagt Bail über ihr Fanzine, das bislang drei Mal in einer Auflage von je 400 erschienen ist.
Gedruckt wird – ganz klassisch – im Copyshop, danach werden die Hefte selbst gefaltet, getackert und gesprüht. Um die Wartezeit zwischen den Ausgaben zu überbrücken, betreibt Bail zusätzlich ein Blog.
Ganz ins Netz wird Blackjack & Nutten jedoch nicht abwandern: „Ich stehe total auf Papier, das Internet ist mir zu beliebig“, sagt Bail. Für diese Vorliebe zahlt sie meist drauf, denn das Heft ist kostenlos. „Ich finanziere das Heft zu 75 Prozent aus Werbung von befreundeten Labels und Kleinstunternehmen und zu 25 Prozent aus meinem Taschengeld.“
Auch wenn Artikel mit Überschriften wie „DJane? Aber ich heiß’ doch Katrin“ oder „Männliches Groupietum und die Pipettes“ anderes vermuten lassen, sieht Bail ihr Fanzine nicht ausdrücklich als Heft „von Frauen für Frauen“. „B&N ist für diejenigen, die einen kritischen Blick aufs Alltagsleben wagen und nicht alles als selbstverständlich hinnehmen.“
(© Blackjack & Nutten)
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