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Für den Nicht-Idioten. Punk, Hardcore und Rock’n’Roll seit 1989 – Ox ist eines der ältesten existierenden deutschen Musik-Fanzines. Seit fast zehn Jahren kann man das Heft auch am Kiosk kaufen – eine Seltenheit, denn die meisten Fanzines werden von den Machern selbst vertrieben. Für Herausgeber Joachim Hiller ist das kein Widerspruch: „Ein Fanzine zu sein, ist heute keine Frage des Vertriebs mehr, sondern der Einstellung.“ Die klassischen Vertriebswege über Postbestellung, kleine Plattenläden und Konzertverkauf funktionierten seit Jahren nicht mehr. Da bliebe nur der Weg zum Kiosk.
Hiller und seine Kernmannschaft leben mittlerweile vom Heft, das sich über Abos, Anzeigen und Kioskverkauf finanziert, „geht ja nicht anders, wenn man 60 Stunden die Woche in so eine Sache investiert.“ Für die freien Autoren ist das Schreiben dagegen ein Hobby, das mit CDs und ab und an mit einem Gästelistenplatz belohnt wird.
Auch wenn er heute von Ox lebt, ist Hiller immer noch ein Idealist: „Der Markt ist voll mit Heften, deren Artikelchen kaum mehr bieten als die Promotexte der Plattenfirmen. Gegen diese Idiotie kämpfen wir an.“
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