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Musik veröffentlichen geht fast immer so: Die Plattenfirma produziert eine CD oder Schallplatte, die mit Hilfe eines Vertriebs an Geschäfte geliefert wird. Dort wird sie dann verkauft. Netlabels gehen einen ganz anderen Weg: Sie stellen Stücke ihrer Künstler einfach kostenfrei ins Netz, meist als Download im MP3-Format.
Ist das der Anfang vom Ende der Musikindustrie? Kaum. Geld mit Gratis-Downloads zu verdienen ist schwierig und die Konkurrenz durch Bezahl-Portale wie iTunes oder musicload ist stark. Trotzdem sind die zahlreichen Netlabel eine Fundgrube für Musik, die es wahrscheinlich nie in den konventionellen Handel schaffen würde. Im zweiten Teil der Netlabel-Revue stellen wir acht weitere Labels vor »
(Bild topgold/flickr.com; Montage: Zuender)
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