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Bikini Kill – Aus dem Fanzine Bikini Kill ging später die Riot-Grrrl-Band mit demselben Namen hervor. Macherinnen Tobi Vail und Kathleen Hanna lernten sich in Olympia kennen. In ihrem Fanzine setzten sie sich mit Fragen wie Missbrauch, sexistische Diskriminierung und den Privilegien weißer Mädchen auseinander. Immer wieder ermunterten Hanna und ihre Mitstreiterinnen andere Frauen, selbstbewusst zu sein, sich nicht unterkriegen zu lassen und vor allem: solidarisch miteinander zu sein. „Girl Love“ war ein wichtiges Schlagwort – andere Frauen sollten nicht mehr als Konkurrentinnen um männliche Aufmerksamkeit gesehen werden, sondern als kreative Produzentinnen, denen man mit Bewunderung begegnet.
Auch heute noch wird ein programmatischer Text aus der zweiten Ausgabe von Bikini Kill zitiert. Der Text, der später als „Riot Grrrl Manifesto“ bekannt wurde, formuliert zum ersten Mal deutlich und zornig die Anliegen der Bewegung.
(© Bikini Kill)
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